Aufgewachsen zwischen Wien-Umgebung und Salzburg Stadt, habe ich im Oktober 2022 das Psychotherapeutische Propädeutikum an der Psychoanalytischen Akademie abgeschlossen und Ende 2023 an der ÖGWG das personzentrierte Fachspezifikum begonnen.

Seit Ende 2021 arbeite ich im sozialen Bereich.
Meine ersten Erfahrungen sammelte ich bei der Österreichischen Autistenhilfe, wo ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begleiten durfte. Anschließend führte mich mein Weg in eine sozialpädagogische Wohngemeinschaft von neuewege. Dort begleite ich Kinder und Jugendliche mit psychosozialem Unterstützungsbedarf durch ihren Alltag, teile mit ihnen Höhen wie Tiefen und wachse selbst täglich an diesen Begegnungen.

STEPHANIE RASTL

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

PERSON
-ZENTRIERTE PSYCHOTHERAPIE

Der personzentrierten Psychotherapie nach Carl Rogers, auch als klientenzentrierte Psychotherapie bzw. Gesprächstherapie bekannt, liegt die Annahme zugrunde, dass der Mensch in der Lage ist, sein Leben aus eigenen Ressourcen selbstbestimmt zu gestalten. Voraussetzung dafür sind Beziehungen, in denen er sich verstanden, akzeptiert und wertgeschätzt fühlt.

In der Therapie versucht die:der Therapeut:in, das Erleben der:des Klient:in aus deren innerer Perspektive empathisch nachzuvollziehen. Dadurch kann ein besseres Verständnis eigener Gefühle, Muster und Bedürfnisse entstehen.

Wertschätzung, Empathie und Authentizität bilden die Grundlage der therapeutischen Beziehung. Diese wird als dialogischer Prozess auf Augenhöhe verstanden.

Die Beziehung zwischen Therapeut:in und Klient:in kann korrigierende emotionale Erfahrungen ermöglichen, insbesondere im Hinblick auf frühere Erfahrungen von fehlender Zuwendung oder „Nicht-Verstanden-Werden“.

Im Unterschied zu direktiven Therapieformen werden keine Lösungen vorgegeben oder bewertet. Die:der Therapeut:in begleitet den Prozess, schafft einen sicheren Rahmen und bringt sich situativ als authentische Person in die Beziehung ein. So können individuelle und stimmige Lösungswege aus der:dem Klient:in selbst heraus entstehen.

Praxisraum

Innenraum eines Wohnzimmers, sichtbar sind ein Esstisch mit Lampe, Stuhl und ein Flipchart, durch einen Vorhang ist ein Wohnzimmer mit Sofa und Kaffeetisch zu sehen.
Ein Blick in einen interior Raum, mit einem Türrahmen, der auf einen anderen Raum führt. Im Hintergrund sind Fenster mit Jalousien, ein Tisch und ein Stuhl, die auf einem Holzboden stehen. An der Seite liegt eine Standuhr und ein Stück Kunst auf dem Boden.
Ein Blick in ein gemütliches Zimmer mit Sofa, Stehlampe, einem großen Bild und einem kleinen Tisch.

Die Praxis befindet sich in der Schadekgasse 6/20 im 6. Bezirk, im dritten Stock eines charmanten Altbaus. Da es in dem Haus keinen Lift gibt, ist die Praxis leider nicht barrierefrei. Es stehen zwei Räume zur Verfügung, die sich besonders gut für die therapeutische Arbeit eignen: ein Raum mit Sofa, der zum Zurücklehnen, Erzählen und Innehalten einlädt, sowie ein Raum mit Tisch, der die Möglichkeit bietet, etwas zu gestalten, mit Materialien zu arbeiten oder andere therapeutische Tools einzusetzen. So kann das Setting je nach Bedarf flexibel gewechselt werden. Parallel arbeitet niemand in denselben Räumen, sodass wir die Praxis ganz für uns haben und in einem geschützten Rahmen mit viel Privatsphäre und Freiheit arbeiten können, ohne Rücksicht auf andere nehmen zu müssen. Besonders macht die Praxis nicht nur die zentrale Lage, sondern auch der Altbaucharme, der sie zu einem Ort macht, an den man gerne zurückkehrt. Dank der Nähe zur U3-Station Neubaugasse und den Buslinien 13A und 14A ist sie zudem sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Mit Hund in der Praxis – wertvolle Begleitung

Ein Laufender English Setter Hund mit offenem Maul und heraushängender Zunge auf asphaltierter Straße.

Meine English Setter Hündin, Frida, die ich 2019 aus Spanien adoptiert habe, begleitet mich regelmäßig in meine Praxis. Sie ist kein ausgebildeter Therapiehund — doch sie gehört zu meinem Alltag und damit auch zu meiner Arbeit.

Viele Menschen empfinden die Anwesenheit eines Hundes als wohltuend und unterstützend.
Hunde können helfen, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, innere Anspannung zu reduzieren und das Ankommen im Hier und Jetzt zu erleichtern. Ich erlebe immer wieder, dass meine Hündin auf ganz natürliche Weise Verbindung stiftet – und damit auch den therapeutischen Prozess bereichern kann.

Wenn Sie eine Allergie haben oder sich im Umgang mit Hunden unwohl fühlen,
sprechen Sie mich gerne vorab an – wir finden eine gute Lösung.

Angebot und Schwerpunkte

Ich biete Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

  • Angststörungen und Panikattacken

  • Burnout, Stress und Erschöpfung

  • Depressionen und depressive Verstimmungen

  • Begleitung in Lebenskrisen und Übergangsphasen

  • Arbeit mit Selbstwert und Selbstakzeptanz

  • Feministische Grundhaltung in der therapeutischen Arbeit

  • LGBTQIA+ affirmativ und queerfreundlich

  • Kink-aware und sexpositiv

  • Diskriminierungssensible und diversitätsbewusste Psychotherapie

Rahmenbedingungen

Kontakte für akute Krisen und psychische Notfälle

  • Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche
    und deren Bezugspersonen
    24-Stunde-Helpline
    rataufdraht.at
    147

Kontakt

Tel.: +43 677 631 668 03

E-Mail: praxis@psychotherapie-rastl.at

Adresse: Schadekgasse 6/20, 1060 Wien